Was hat die 49 zu bedeuten? Halloween-Event 2022

In der Spezialforschung des Halloween-Events 2022 taucht die Zahl 49 immer wieder auf und viele Spieler fragen sich woher diese Zahl kommt. Was genau die 49 zu bedeuten hat, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Halloween-Event 2022

Das Halloween-Event 2022 ist bereits in vollem Gange und noch immer tauchen in den sozialen Medien vermehrt Fragen auf, woher die komische Zahl 49 in der Spezialforschung des Events kommt. In der Spezialforschung „geheimnisvolle Masken“ taucht die Zahl 49 in verschiedenen Abwandlungen immer wieder auf, doch warum?
Halloween

Geheimnisvolle Masken

Wie man hier an diesem Beispiel erkennen kann, taucht die Zahl 49 schon auf der ersten Seite der Spezialforschung mehrfach auf, sowie Abwandlungen der Zahl. 40 Geister fangen + 9 Hyperbälle als Belohnung = 49. 4900 EP und 490 Sternenstaub, ein Vielfaches von 49.

1313 Sternenstaub als belohnung, zusammengesetzt aus der Quersumme von 49 (4+9=13)

Was hat die 49 zu bedeuten? Halloween-Event 2022 1

Die 13 ist wohl als Unglückszahl die einfachste Erkläung und somit auch am einfachsten nachvollziehbar. Die Begründung für die 49 ist jedoch deutlich komplizierter.

Galar-Makabaja

Was hat die 49 zu bedeuten? Halloween-Event 2022 2
Galar-Makabaja

Die Lösung des Rätsels liegt in den Hauptspielen, genauer gesagt in den Spielen Pokémon Schwert und Schild versteckt. Galar-Makabaja wurde, wie der Name schon sagt erstmals in der Galar-Region entdeckt, die auch erstmals in den Spielen Schwert und Schild vorkommt.

Um diese Regionalform von Makabaja zu entwickeln, muss das Makabaja im Kampf mindestens 49 KP Schaden erleiden ohne dabei besiegt zu werden. Anschließend muss man mit dem angeschlagenen Makabaja unter einem großen Steinbogen hindurch laufen.

Da Kämpfe in Pokémon GO jedoch in Echtzeit ausgetragen werden und man das Pokémon oft so lange im Kampf lässt bis es besiegt wird und es vor allem keine Steinbögen im Spiel gibt, ist die Entwicklung in Pokémon GO doch deutlich simpler gestaltet. Um Galar-Makabaja in Pokémon GO entwickeln zu können, muss man es als Kumpel auswählen und dann in 10 Raids kämpfen.

Aberglaube in Japan

Unser Leser Philipp hat uns zusätzlich darauf aufmerksam gemacht, dass selbst die 49 in den Hauptspielen eine genauere Bedeutung hat, die jedoch erst so wirklich schlüssig ist, wenn man sich in der japanischen Sprache und der japanischen Kultur auskennt.

Wenn man also in den Kontext setzt, dass Pokémon eigentlich aus Japan kommt und sehr viele der Pokémon auf japanischen Bräuchen, japanischer Kultur und japanischen Sagen aufbauen, so wird auch die 49 recht schnell nachvollziehbar.

Was hat die 49 zu bedeuten? Halloween-Event 2022 3

So haben abergläubische Menschen in Ostasien Angst vor der Zahl 4, was in der Wissenschaft als Tetraphobie bezeichnet wird. Dies liegt daran, dass in der sogenannten On-Lesung die Vier „shi“ gleich klingt wie das Wort für Tod. Angst vor der 4 ist also die Angst vor dem Tode.

Die Zahl Neun „ku“ erinnert an das Wort für Leiden, womit die 49 sinngemäß als „leiden bis zum Tode“ interpretiert werden kann. Makabaja ist darüber hinaus an die Todesmaske „Desumasu“ angelehnt und damit auch an diesen Aberglauben.

Fazit

Die Entwicklung in Pokémon GO funktioniert zwar gänzlich anders, doch die 49 als kleine Anspielung auf die doch etwas außergewöhnliche Entwicklungsmethode, blieb zumindest in der Spezialforschung erhalten und auch wenn der Aberglaube in der westlichen Welt nicht existiert, hat zumindest die 49 somit den Weg in unsere Kultur gefunden.

Vielen Dank an Philipp für die ausführliche Ergänzung!

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Quelle:
Pokewiki
Wikipedia

Max Beckmann
Max Beckmannhttps://gogames.news
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2 Kommentare

  1. „Was genau die 49 zu bedeuten hat“ wird leider nicht erklärt. Das Makabaja mit den 49 zu verlierenden KP, hat nämlich auch im Hauptspiel einen Grund dafür:
    Unter den Ostasiaten, und darunter natürlich Japan, ist die sog. Tetraphobie (https://de.wikipedia.org/wiki/Tetraphobie) weit verbreitet.
    – Das ist die Angst vor der Zahl 4.
    – Dazu kommt in Japan noch eine Abneigung gegen die Zahl 9.
    Beides erklärt sich durch die Aussprache:
    → Die vier, „shi“, ist in der On-Lesung gleich klingend mit dem Wort für Tod.
    → Die neun, „ku“, erinnert einer alternativen Lesung an ein Wort für „leiden“.

    Die 49 wird damit als „Leiden bis zum Tode“ interpretiert.
    Das Makabaja ist im japanischen das „Desumasu“ – die Todesmaske – und angelehnt an eben jenen Aberglauben.

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