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Englische Behörden gehen gegen Niantic vor!
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Englische Behörden gehen gegen Niantic vor!

by Max Beckmann14. Februar 2020
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Der Ticketverkauf für die Safari Zone in Liverpool hat begonnen und unmittelbar haben Spieler Niantic bei den Behörden angeschwärzt!

Irreführende Preise

In Deutschland, in der EU und auch in England sind gesetzlich alle Preise als Inklusivpreise anzugeben. Das heißt alle Preise sind Bruttopreise, inklusive Steuern und sonstiger Gebühren. In den USA werden die Preise nahezu ausschließlich als Nettopreise, also ohne jegliche Steuern ausgeschildert, was Niantic nun Ärger eingebrockt hat.

In der Ankündigung zur Safari Zone in Liverpool wurden die Preise für die Tickets mit je 12£ , respektive 18£ angegeben. Die Wirklichkeit sieht jedoch etwas anders aus, da zusätzlich noch die Umsatzsteuer aufaddiert wird, sodass ein Ticket je 14,40£ bzw. 21,60£ kostet. Hinzu kommt eine Servicegebühr von 3,60£. Der City Explorer Pass kostet statt 8£ nochmal weitere 9,60£.

Netto würde 1 Early Access Ticket mit Explorer Pass also 26£ kosten, doch tatsächlich bezahlt man dafür 34,80£ – das sind umgerechnet fast 42 Euro und eine Differenz von 10,50 Euro.

Beschwerden an englische Behörde

Über 180 Beschwerden gingen bei der englischen Behörde UK Advertising Standards Authority (kurz ASA = Britische Behörde für Werbestandards), wie das Portal Eurogamer bereichtet. Die Behörde stimmte den Beschwerden der Spieler zu, die Preise seien irreführend und setzte sich daraufhin in Kontakt mit Niantic.

Die Spieler selbst äußerten ihren Frust zusätzlich auf Reddit und erhielten viel Zusprache, aber auch Fragen vieler Amerikaner, die dieses Phänomen nicht verstehen, da die Rechtslage in den USA eine andere ist.

Niantic reagiert mit geänderten Preisen

Via Twitter gab nun auf Twitter bekannt, dass man die Preise entsprechend der Mehrwertsteuer und Servicegebühr angepasst habe. Man entschuldige sich für den Fehler.

Fazit

Auch bei den Tickets für das GO Fest in Deutschland waren die Angaben der Tickets als Nettopreise angegeben, was ebenfalls nicht zulässig ist. Allerdings gingen diesbezüglich wohl zu wenige Beschwerden bei den deutschen Behörden ein, sodass sich diesbezüglich nichts tat.

Die Engländer haben nun zumindest eine Richtigstellung der Preise auf dem Pokémon GO Blog erreicht. Eine Rückzahlung des Differenzbetrages wird es allerdings wohl nicht geben, da jeder Spieler den Kauf der Tickets nach Bekanntgabe der Endsumme bestätigt hat.

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Über den Autor
Stv. Projektleiter
Pforzheim, Deutschland
Bekennendes Kellerkind. Wundert sich ständig, warum er in diesem "Draußen" ist und nicht drinnen, wie früher. Pokémonfan der ersten Stunde. Film- und Serienjunkie.

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