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Die Lavandia Melodie – Die Melodie mit den tausend Ger√ľchten
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Die Lavandia Melodie – Die Melodie mit den tausend Ger√ľchten

by Alexander Wiebogen2. November 2018

Die Lavandia Musik – Passend zu Halloween

Seit Kurzem gibt es in Pokémon Go erneut die bereits 2017 erstmals implementierte Melodie aus Lavandia zu hören. Die Spieler mochten die neue Melodie bereits 2017 und so wurde sie auch dieses Jahr wieder zu Halloween ins Spiel gebracht. Wie auch letztes Jahr wird die Melodie kurz nach Ende des Halloween-Events wieder verschwinden.  

Woher stammt diese Melodie?

Bei der Musik handelt es sich um eine von Niantic modifizierte Version jener Melodie, welche bereits in der roten und blauen Edition auf dem Gameboy in der Stadt Lavandia zu h√∂ren war. Die √§ltere Generation wird sich sicher noch an die schaurige Musik erinnern. Um kaum eine Melodie gibt es so viele Ger√ľchte wie um diese.

Das Lavandia-Syndrom

Das Lavandia-Syndrom (auch bekannt als ‚ÄěLavandia-Ton‚Äú) bezeichnet ein Ph√§nomen bei Kindern kurz nach dem Erscheinen von Pok√©mon Rot und Gr√ľn in Japan, damals am 27. Februar 1996 in der Beta-Version.¬†

So kam es¬†Berichten zufolge zu starken Kopfschmerzen und angeblich auch zu Suiziden von Kindern, nachdem diese Lavandia erreichten. Grund daf√ľr sei die Musik welche extrem hohe Frequenzen enthielt, sogenannte Binaurale Beats. Diese k√∂nnen nur von Kindern und jungen Teenagern geh√∂rt werden, da sich das Geh√∂r mit steigendem Alter stetig verschlechtert.

Nach dem Bekanntwerden der sogenannten “Lavandia-Unf√§lle” wurden die ersten Editionen in Japan zur√ľckgerufen und die Entwickler¬†√§nderten Lavandias Musik in eine tiefere Frequenz. Seit dem wurden keine Vorf√§lle mehr bekannt.

Pokéwiki schrieb dazu:

Die Musik von Lavandia war einer der Gr√ľnde weshalb die Erstauflage von Pok√©mon Rot/Gr√ľn (Jp.) zur√ľckgezogen wurde. Einige hohe und schrille T√∂ne sollen zur Entstehung sogenannter “Binauralen Beats” im Gehirn gef√ľhrt haben, welche angeblich 20 japanische Kinder in den Selbstmord trieben. Manche T√∂ne sind unter anderem so hoch, dass Kinder √ľber 5-6 Jahren diese nicht mehr wahrnehmen k√∂nnen. Die Musik kann, wenn man sie zu oft anh√∂rt, auch Kopfschmerzen ausl√∂sen. Doch es gibt keine Beweise daf√ľr, dass Kinder wirklich Selbstmord begangen hatten.

Wie immer sind solche Ger√ľchte mit Vorsicht zu genie√üen. Wie wir festgestellt haben gibt es zu diesem Thema fast so viele Ger√ľchte und Geschichten wie um die Entstehung der Erde selbst. Ein wenig beunruhigend ist das ganze an Halloween aber schon….

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√úber den Autor
Projektleiter
Wien, √Ėsterreich
Seit der Roten/Blauen Edition war ich von dem Prinzip hinter Pokemon fansziniert. Mit Pokemon Go wurde der nächste Schritt von Spielen gelegt. Das Spiel hat sehr viel Potential doch durch Niantic verliert das Spiel schnell an Spielern noch bevor es fertig ist. Ich hoffe Niantic bekommt noch rechtzeitig die Kurve.

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