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Keine Hoffnung f√ľr Nutzer von Livemaps?
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Keine Hoffnung f√ľr Nutzer von Livemaps?

by Max Beckmann4. November 2018

Seit etwa M√§rz 2018 hat Niantic Livemaps in Pok√©mon GO erfolgreich unterdr√ľckt – Mitte der Woche gab es f√ľr die Nutzer solcher Livemaps einen kurzen Hoffnungsschimmer, der jedoch umso schneller verpuffte.

Livemaps in Pokémon GO

Livemaps waren ein sehr hilfreiches, jedoch laut den AGB von Niantic nicht zul√§ssiges Mittel, um Daten aus dem Spiel auszulesen. Dank Livemaps konnten viele Spieler bereits Sekunden nach dem Erscheinen eines Pok√©mon wissen wo genau sich dieses aufh√§lt und welchen IV es hat. Insbesondere f√ľr J√§ger von 100% IV Pok√©mon eine n√ľtzliche Sache.

Doch nicht nur f√ľr seltene Pok√©mon waren diese Livemaps n√ľtzlich – das Organisieren von Raids war durch die Livemaps deutlich einfacher, da man exakt wusste wo und wann der n√§chste Raid stattfindet. So konnten Spieler wie BrandonTan bis zu 70 legend√§re Raids an einem Tag machen.

Die technische Seite der Livemaps

Livemaps basierten auf sogenannten Bots, also automatisierten Programmen, die eine Aufgabe immer und immer wieder durchf√ľhren. Diese Bots waren programmierte Pok√©mon GO Accounts, die gegen√ľber dem Server simulierten “echte Spieler” zu sein um so an die Position und an den IV jedes Pok√©mon zu gelangen.

Die Firma, die dies m√∂glich gemacht hat war die deutsche Firma Bossland, welche auch Cheatprogramme f√ľr andere Spiele programmiert und verkauft hat. Niantic hat es jedoch geschafft zu verhindern, dass Bossland den entsprechenden Code knackt, der solche Livemaps erm√∂glicht.

Der kurze Hoffnungsschimmer

Viele Spieler w√ľnschen sich Livemaps zur√ľck. Die Gr√ľnde hierf√ľr reichen vom Sammeln von 100% Pok√©mon bis hin zum einfachen organisieren von Raids.

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Im Laufe der Woche wurde auf dem offiziellen Discord-Server von Bossland angek√ľndigt, dass man den Code geknackt habe und es bald wieder Livemaps g√§be.

Alles nur ein Spaß eines Nutzers

Wie sich recht schnell herausstellte, hatte ein Nutzer sich als Administrator von Bossland ausgegeben und nur eine Behauptung aufgestellt um die Community zu ärgern. Die Enttäuschung der Spieler war groß.

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Niantics Lösung lässt weiter auf sich warten

Niantic hat bereits hier und dort durchsickern lassen, dass man das Problem der nun erschwerten Organisation von Raids kenne und man √ľber eine “offizielle” Raidmap f√ľr Pok√©mon GO nachdenke. Bisher gibt es hierzu jedoch weder Informationen noch Hinweise.

Fazit

Die R√ľckkehr von Livemaps in der urspr√ľnglichen Form wird wohl weiterhin ausbleiben. Dennoch gibt es inzwischen verschiedene Ans√§tze das Problem in den Griff zu bekommen und es gibt bereits erste Maps, die Feldforschungen und Raids auslesen k√∂nnen. Dennoch versto√üen diese Methoden nach wie vor gegen die AGB von Niantic und sind somit nicht legal. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis auch diese Optionen wieder verschwinden.

Die bislang einzig legale M√∂glichkeit Raids zu organisieren, 100%-Pok√©mon zu finden oder seltene Quests aufzusp√ľren ist zu spielen und sich gegenseitig zu helfen. Lokale Whatsapp- oder Telegram-Gruppen helfen hier schnell bei diesen Themen.

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√úber den Autor
Stv. Projektleiter
Pforzheim, Deutschland
Bekennendes Kellerkind. Wundert sich st√§ndig, warum er in diesem "Drau√üen" ist und nicht drinnen, wie fr√ľher. Pok√©monfan der ersten Stunde. Film- und Serienjunkie.

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