Niantic erweitert die Beta von Peridot auf Singapur

Wie Niantic soeben via Twitter angekündigt hat, wird die Closed-Beta von Peridot ab sofort auf Singapur ausgeweitet.

Damit ist Peridot nun in Singapur und Malaysia verfügbar. Wann das Spiel endlich in Europa spielbar sein wird ist leider noch völlig unklar. Bleibt Niantic seinen Beta-Städten treu wird wohl auch Neuseeland als eines der nächsten Länder in die Beta mit eingeschlossen.

Was genau ist Peridot?

In „Peridot“ werden virtuelle Fantasietiere, sogenannte „Dots„, gezüchtet, aufgezogen und gepflegt. Auch Spazierengehen ist wie immer bei Niantic eine Aufgabe des Spiels.

Tamagotchi im AR Style - Niantic stellt Peridot vor 1

Die Geschichte hinter Peridot ist recht simpel, wie bei allen Spielen von Niantic bisher. Bei den Peridots handelt es sich um mythische Tiere, die nach tausenden Jahren des Schlafs in unserer Welt erwachen. Da sie davon überfordert sind, brauchen sie die Unterstützung der Spieler, damit sie nicht aussterben.

Und diese Unterstützung äußert sich derart, dass die Dots regelmäßig gepflegt und unterhalten werden müssen. Außerdem werden sie miteinander gepaart, um neue Dots zu erschaffen, die es dann erneut aufzuziehen gilt – dabei ist jedes der virtuellen Tiere einzigartig, wie man in einem Gespräch vor Journalisten betont. Die Wesen unterscheiden sich in ihrem Aussehen sowie den Fähigkeiten, Vorlieben und Persönlichkeitsmerkmalen. Jedes Peridot habe seine einzigartigen Gene, so Niantic. „Die Funktionsweise ist echter DNA nachempfunden und vereint das Beste aus handgefertigten Assets und prozeduraler Generierung.“

Das Gameplay von Niantics „Peridot“

Das Spielkonzept kann man sich als eine Augmented-Reality-Erweiterung der Tamagotchis vorstellen, die in den 90er-Jahren so manches Kinderzimmer bevölkert und Eltern mit ihrem Gepiepse in den Wahnsinn getrieben haben. Auch hier geht es darum, sich regelmäßig um das Tier zu kümmern, es also zu füttern, mit ihm zu spielen und mit ihm spazieren zu gehen. Der Ideale Ersatz für ein Haustier.

Auf Anfrage eines Journalisten betont man seitens Niantic allerdings, dass die Dots nicht sterben können und dass man auch – im Gegensatz zu den Tamagotchis – nicht in Fäkalien untergeht, wenn man das Tier kurz vernachlässigt hat. Hier möchte man seitens Niantics den negativen Part der Tamagotchis nicht übernehmen. Auch wir erinnern uns noch an traurige Momente wenn die Tamagotchi-Tiere gestorben sind.

Die besagten Gameplay-Elemente spielen sich im Wechselspiel mit der echten Welt ab. So gehört der tägliche Spaziergang etwa zu den wiederkehrenden Aufgaben, und eine Spezialmission kann es etwa sein, einem bestimmten Point of Interest (Pokéstop, Portal, Gasthaus) einen Besuch abzustatten. Per Kamera kann man sich via AR ansehen wie das virtuelle Tier in der realen Umgebung spielt und zum Beispiel nach Nahrung sucht. Das lässt sich freilich auch fotografieren und via Social Media teilen. Ähnliches kennt man inzwischen auch verstärkt von Pikmin Bloom.

Social Media

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Alexander Wiebogen
Alexander Wiebogenhttps://gogames.news
Seit der Roten/Blauen Edition war ich von dem Prinzip hinter Pokemon fansziniert. Mit Pokemon Go wurde der nächste Schritt von Spielen gelegt. Das Spiel hat sehr viel Potential doch durch Niantic verliert das Spiel schnell an Spielern noch bevor es fertig ist. Ich hoffe Niantic bekommt noch rechtzeitig die Kurve.
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