Die Qual der Wahl – Welches Silberschwert ist für Dich das Richtige? (2021)

Im neuen Augmented-Reality-Rollenspiel aus dem Hause Spokko „The Witcher: Monster Slayer“ schnappen wir uns unser Stahlschwert, legen unsere Rüstung an und machen uns daran, die Welt von jedem einzelnen Monster dort draußen zu befreien. Doch hier fehlt etwas. Ohne ein Silberschwert sind wir doch keine vollwertigen Hexer:innen, oder?

Spokko hält dafür gleich mehrere Silberschwerter für uns bereit, die wir für unsere teuer erkämpften Münzen erstehen können. Doch welches – ist die Geldkatze doch limitiert? Dieser Artikel beschreibt, welches dieser Schwerter für dich genau das Richtige ist.

Welche Silberschwerter gibt es?

Im AR-Rollenspiel „The Witcher: Monster Slayer“ finden wir im Shop eine Vielzahl an unterschiedlichen Schwertern, die uns Thorstein für ein teilweise nicht so geringes Entgeld zu überlassen bereit ist. Damit du im Folgenden weißt, von welchen Schwertern die Rede ist, hier ein Überblick über alle im Spiel derzeit erhältlichen Silberwaffen:

  • Katzensilberschwert (1800 Gold): Erhöht den Schaden von schnellen Angriffen um 15%
  • Bärensilberschwert (1800 Gold): Erhöht den Schaden von schweren Angriffen um 15%
  • Silberschwert des Wolfes (3600 Gold): Erhöht das Aufladen des Zählers für kritische Treffer um 10%
  • Greifensilberschwert (3600 Gold): Erhöht die Effektivität von Zeichen um 30%
  • Mantikorsilberschwert (3600 Gold): Verringert die Abklingzeit von Zeichen um 30%
  • Melltith (7200 Gold): Chance von 15%, Schaden vom Typ Feuer anzurichten
  • A´Báeth (12000 Gold): Erhöht die durch das Töten von Monstern erhaltene Erfahrung um 25%
  • Hexer-Silberschwert (5,49€ im Starter Paket): keine besondere Fähigkeit 

Reichet Gold eurem Händler, ihr gütigen Hexer:innen!

Um herauszufinden, welches Silberschwert für dich nun tatsächlich am sinnvollsten ist, werden in diesem Absatz nun alle Schwerter nacheinander diskutiert. Beginnen möchte ich mit dem teuersten.

A´Báeth:

Dieses Silberschwert überzeugt zunächst durch eine nicht unbeträchtliche Menge an zusätzlicher Erfahrung, die man durch das Töten der Monster erhält. Zu beachten ist hierbei, dass die 25%, analog zum geschenkten Stahlschwert, lediglich auf die Grund-Exp aufaddiert werden. Nicht also auf einen potentiellen perfekten Kritischen Treffer, eine perfekte Parade oder den Zeitbonus. Man benötigt von Level 28 auf Level 29 beispielsweise 85000 EP. Ohne das Schwert müsstest du 170 Monster mehr töten als mit der Waffe. Natürlich ist dies ohne Boni durch „gutes“ Spielen gerechnet. Ebenfalls nicht mit einbezogen wurde bei der Rechnung die Tatsache, dass du nicht immer das Silberschwert verwenden kannst, abhängig von der Monsterklasse, gegen die du kämpfst.

Gleich beim ersten Schwert muss ich nun von meinem hehren Wunsch, für jedes Schwert passende Hexer:innen zu finden abweichen. Denn von A´Báeth würde ich jedem abraten. Es ist zu teuer, als dass man es sich sinnvollerweiße ohne Echtgeld auszugeben zeitnah erwerben könnte. Es hat auf den Kampfverlauf keinerlei Einfluss, da es weder deine Zeichen, noch deine Parade oder die Attacke unterstützt, und es ist ab Level 40 nutzlos (außer du hast bis dahin kein weiteres Silberschwert erworben oder auf eine andere Art erhalten). Hier erscheinen die Exp-Scrolls, ein Fahrrad und viele Nementa in 30 Minuten als die ökonomischere Variante, wenn man wirklich schnell leveln möchte.

Katzensilberschwert:

Bei diesem Silberschwert sollten sich alle angesprochen fühlen, die geradlinig spielen möchten, ohne viele Punkte im Zeichen-Skilltree versenken zu wollen. Es besticht durch seinen enorm günstigen Preis von 1800 Goldmünzen und kommt mit einem nicht zu unterschätzenden Schadensboost daher.

Man möchte nun anmerken, dass dieses Schwert nur bei 50% der Monster, die man mit einem Silberschwert bekämpfen sollte, wirklich effektiv ist, da man die anderen mit Schweren Attacken beharken muss. Doch sehe ich dies nicht so. Zunächst erhält man ein Silberschwert, das grundsätzlich mehr Schaden an Monstern anrichtet, die eine „Schwäche für Silber“ haben.

Hinzu kommt, dass Schnelle Angriffe stärker sind, als Schwere. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass du, wenn du über einen kräftigen Daumen verfügst, diese Attackenvariante einfach spammen kannst, während bei den Schweren Attacken ein gewisses Timing vonnöten ist. Solltest du also Probleme mit dem Timing haben kannst du dich mit dem Katzensilberschwert auf Schnelle Angriffe konzentrieren, egal bei welchem Gegner. Zumindest solange, bis du sein Pendant, das Bärensilberschwert, erworben hast.

Für den schmalen Geldbeutel und schnelle Abhilfe gegen die Silberschwertlosigkeit, ist das die perfekte Waffe. Und keine Sorge um deinen critmeter bei Kämpfen gegen Monster, die Schwere Attacken als Schwäche haben. Zunächst ist jeder erste Angriff im Kampf, nach einer Parade und dem Wirken eines Zeichens sowieso ein Schwerer Angriff. Ein paar Punkte in „Kaltes Blut“ und „Adrenalinschub“ und schwupps, wirst du auch mit Schnellen Angriffen Kritische Treffer bei solchen Kämpfen landen können.

Bärensilberschwert:

Tatsächlich ist dieses Silberschwert nicht analog zu bewerten wie sein Pendant, das Katzensilberschwert. Wie bereits erwähnt, bedürfen Schwere Angriffe ein gewisses Timing. Glücklicherweise gibt es einige wirklich hilfreiche YouTube-Videos zu diesem Thema. Wenn du also die Schweren Attacken beherrschst, der Zeichen-Skilltree für dich nur Deko ist, und du straightforward spielst, dann ist dieses Schwert eine gute Ergänzung für dein Arsenal. Vor allem zusammen mit dem Katzensilberschwert. Sollte der Geldbeutel nur für eines der beiden Schwerter reichen, dann hol dir das Kätzchen!

Zusammengenommen kosten beide Waffen genauso viel wie ein mittelpreisiges Schwert. Dies ist ein Aspekt, der ebenfalls Erwähnung finden sollte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auf jeden Fall in Ordnung!

Silberschwert des Wolfes:

Das Silberschwert des Wolfes. 10% schnelleres Aufladen des critmeters? Klingt erst einmal nach nicht viel – ist es aber!

Grundsätzlich ist der (perfekte) kritische Treffer eine der mächtigsten Schadensquellen, die das Spiel derzeit zu bieten hat, weshalb ein schnelles Aufladen des gelben Balkens über dem Monster enorm wichtig ist, will man einen Kampf schnell beenden!

Doch sind 10% wirklich genug, um impact im Kampf zu haben?
Gehen wir von einem Kampf gegen ein Monster aus, welches man mit Schweren Angriffen treffen muss, um den critmeter aufzuladen. Ein Treffer lädt 25% des Balkens auf, man benötigt als vier Treffer, um das critmeter vollständig zu füllen.

Mit dem Silberschwert des Wolfes kommen wir auf einen Wert von 27,5% pro Treffer. Nach Adam Riese würden wir jetzt noch immer vier Attacken brauchen, um den Balken zu füllen. Hier kommt wieder der Skill „Kaltes Blut“ und das Pendant „Adrenalinschub“ aus dem Zeichen-Skilltree ins Spiel. Gepart mit diesen Fähigkeiten, benötigst du netto einen Attackenschwung weniger, um den Kritischen Treffer auszulösen. Das kann bei langen Kämpfen nicht nur Schonung für den Daumen sein, sondern erhöht dein Schadenspotenzial enorm!

Wenn du also ein wenig warten kannst und du dich nicht sofort auf das günstigste Silberschwert stürzen möchtest (Katzensilberschwert), das, wie erwähnt, ebenfalls gut ist, dann statte Thorstein einen Besuch ab, drück ihm deine 3600 Münzen in die Hand und critte was das Zeug hält.

Greifen- und Mantikorsilberschwert:

Bei diesen beiden Waffen wird es nun ein bisschen kniffliger. Während das Katzen- und das Bärensilberschwert die richtige Wahl für alle ist, die Monstern gerne geradewegs auf die Nase donnern und ansonsten ab und an mal ein Zeichen nutzen, sind diese beiden Waffen nun das Richtige für diejenigen, die sich auf die Zeichen spezialisiert haben.

Entgegen ein paar Meinungen im Netz, erhöht das Greifensilberschwert durchaus die Absorptionsmenge von Quen, sodass, falls du „Quen-Entladung“ geskillt hast, nicht nur dein erlittener Schaden weiter sinkt, sondern zeitgleich auch der reflektierte Schaden erhöht wird. Dies zusammen macht das Schwert zu einer ausgewogenen Waffe gegen Monster, gegen die man sonst so seine Schwierigkeiten hat. Jaaa, ich schaue dich an Golem! Für alle Hexer, die gerne mit Zeichen hantieren und ihre Punkte im entsprechenden Skilltree verteilen, sicherlich eine tolle Waffe! Vor allem auch im Hinblick auf den Skill „Machtzufluss“ ab Level 35.

Das Mantikorschwert hingegen ist für alle das Beste, bei denen gar nicht genug los sein kann auf dem Display. Wer zwischen Attacken schlagen, Monsterangriffe parieren, Kritischen Treffern landen und Zeichen wirken letzteres noch ein bisschen häufiger machen möchte, der sollte sich für dieses Schwert entscheiden. Alle, die auf Zeichen und Entspannung stehen, entscheiden sich vermutlich besser für das Greifensilberschwert.

Melltith:

Melltith. Neben A’Béath das einzige Schwert, das einen Namen trägt, das muss doch was bedeuten, oder? Zunächst einmal ist es Wallisisch und bedeutet Fluch. Aber ist man verflucht, wenn man dieses Schwert trägt? Ich glaube nicht, denn unter gewissen Voraussetzungen brilliert diese Waffe.

  1. Man hat einen starken Daumen
    Wenn man sich für Melltith entscheidet, verabschiedet man sich von den Schweren Angriffen, denn die 15% proccrate ist bei beiden Attackeformen dieselbe. Heißt, je mehr Attacken, desto mehr proccs. Heißt, ausschließlich Schnelle Attacken schlagen. Ja, auch gegen Gegner, bei denen wir den critmeter mit Schweren Attacken füllen.
  2. Man hängt nicht zu sehr an seinem Stahlschwert
    Ja, auch gegen Monster, die das Stahlschwert nicht mögen, kann man diese Waffe ins Feld führen. Mit schnellen Hieben auf die Monster einzuschlagen löst natürlich dennoch den procc aus, der auch gegen solche Monster denselben Schaden verursacht.
  3. Man mag es einfach
    Melltith ermöglicht es, mit einer einzigen Waffe (fast) jeden Kampf zu bestreiten, ohne selbige ständig wechseln zu müssen. Sie ist zwar dann nicht immer die Wirkungsvollste, durch ihren stattlichen Preis verbietet man es sich allerdings, zeitnah ein weiteres zu erwerben, wenn man kein Echtgeld in die Hand nehmen will.
  4. Man kann warten
    Entweder erwirbt man sich das Starter-Paket für 5,49€ im Shop oder man muss durchaus eine Weile Questen und Nemeta ausheben, bevor man sein erstes Silberschwert erhält
  5. Man kann perfekt parieren (Treffer reflektieren) oder hat „Quen-Entladung“ geskillt
    Da wir mit dieser Waffe weniger critmeter füllen als gewöhnlich, da wir immer Schnelle Attacken schlagen, braucht es ein wenig Mithilfe durch den Schaden perfekt parierter Monsterhiebe („Treffer reflektieren“) oder durch die „Quen-Entladung“.
  6. Man hat „Kaltes Blut“ und „Adrenalinschub“ geskillt
    Da wir in jeder Situation schnelle Attacken schlagen, brauchen wir etwas, das unseren critmeter füllt, wenn wir es mit Monstern zu tun haben, gegen die man Schwere Angriffe schlagen sollte. Dies bewerkstelligen wir, abgesehen von der jeweils ersten Attacke zu Kampfbeginn, nach einer Parade oder dem Wirken eines Zeichens, durch diese beiden Skills.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann macht man mit Melltith in seiner derzeitigen Form alles richtig. Der procc fügt einem Monster immer 100 Schadenspunkte zu, hat es zudem eine Schwäche gegenüber Feuer sind es sogar 133. Wer also einen schnellen und stabilen Finger hat, der kann ein Monster mit dieser Klinge schon ordentlich vermöbeln!

Hexer-Silberschwert:

Dieses Schwert ohne besondere Fähigkeiten kannst du dir, neben ein paar Verbrauchsgegenständen, im Starterpaket für 5,49€ erwerben. Wenn du schnell an ein Silberschwert kommen möchtest und dir der Betrag nicht wehtut, kommt man mit dieser Waffe sehr lange gut aus. Setzt man sich mit den Monstern und ihren Attacken auseinander, hat gutes Timing in den Attacken und Paraden und hat „Treffer reflektieren“ geskillt, kann man mit dieser Waffe so ziemlich alles besiegen, was da draußen rumläuft – auch ohne einen Trank oder ähnliches zu verwenden. Natürlich von den legendären Monstern abgesehen. Das heißt auch, dass man seine Münzen dann auch anderweitig verwenden kann.

Immer das Schwert festhalten und vorangehen

Mit diesem Zitat von Calanthe von Cintra möchte ich diesen Artikel abschließen. Ich hoffe, ich konnte dich bei deiner Waffenwahl ein wenig unterstützen und wünsche dir viel Erfolg bei der Monsterjagd!


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